Die Wirtschaftswoche hat in der aktuellen Ausgabe einen Abgesang aufs Live Shopping veröffentlicht, mit vielen knackigen Zitaten des Schutzgeld-Paten:
„Die Aggregatoren sind wie Parasiten“, klagt Faisst, „doch statt auf einen gesunden Wirt, haben sie sich auf ausgemergelte Gerippe gestürzt.“ Für Faisst ist darum das gesamte Geschäftsmodell tot.
„Live-Shopping ist isoliert betrachtet kein Markt.“ Die kritische Masse sei mit etwa 50.000 regelmäßigen Kunden zu klein und allenfalls als Ergänzung für etablierte Internet-Händler interessant. Denen will Faisst nun seine Expertise anbieten."
Nicht erwähnt werden in dem Artikel die Erfolge von Woot!, iBOOD, Steep & Cheap, etc., die ganz ohne Live Shopping Aggregatoren groß geworden sind. Allein Woot! hat in den USA über 1 Mio. Mitglieder.
Das Gute an der aktuellen Entwicklung: Auch hierzulande kristallisieren sich nun langsam die Anbieter heraus, die nicht nur einem Trend hinterhecheln wollen, sondern ernsthaft an tragfähigen Geschäftsmodellen interessiert sind.










Letzte Kommentare