Schutzgeld.de, Deutschlands erster Live Shopping Dienst, ist in den vergangenen zwölf Monaten in der Nutzergunst von Platz 1 auf Platz 4 gefallen und hat sein Live Shopping Programm deshalb heute konsequenterweise eingestellt.
Gewohnt offenherzige Begründung: "Wir wollen uns und Euch nicht länger langweilen."
Zuletzt hatten Schutzgeld.de nach Guut.de und Preisbock auch iBOOD den Rang abgelaufen.
Mehr über das Aus und die Schutzgeld-Story (von 2006 bis 2008) bei Exciting Commerce.
Nachtrag (12.11.): ZackZack (powered by Alternate) liegt im Trafficvergleich inzwischen vor Preisbock auf Platz 2 der Live Shopping Anbieter (via)





Der erste Satz dieser Meldung tut irgend wie so, als beruhe er auf zuverlässigen, womöglich sogar von uns (=schutzgeld.de) verkündeten Fakten. Dabei ist er freier Flug der Fantasie.
Und nur als kleine Anmerkung: Traffic nach Google Trends hat weniger etwas mit Erfolg oder Misserfolg zu tun. Traffic ist zunächst mal ein Kostenfaktor. Erst durch conversion rates verwandelt er sich in Stückzahl, diese wiederum bedarf der Marge, damit sie zu Erfolg im Sinne von Rohertrag werden kann und wenn man mittels dieses Rohertrags mehr erwirtschaftet, als man an Kosten hat, dann, ja dann dürfen wir über Erfolg reden ...
Kommentiert von: Pate | 13. November 08 um 16:48 Uhr
Pate bringt es auf den Punkt. War wohl ein Zusammentreffen mehrere Faktoren welche zur Schließung geführt haben. Zudem bin ich mir nicht sicher ob Google Trends eine so zuverlässige Quelle ist aus eigener Erfahrung. Traffic ist vielmehr ein Richtwert für Werbung als für Qualität (Erfolg).
Kommentiert von: Michael | 14. November 08 um 00:11 Uhr
Gut, der erste Satz ist in seiner Knappheit kausal etwas missglückt und daher in der Tat der Fantasie entsprungen. Aber es ging mir in diesem Beitrag vor allem darum, die tektonischen Verschiebungen im Live Shopping Markt zu verdeutlichen. Früher war Schutzgeld eben komplett alleine unterwegs, und da sah die Live Shopping Welt noch komplett anders aus.
Kommentiert von: Jochen (Exciting Commerce) | 14. November 08 um 00:46 Uhr
@Jochen: Dadurch, dass wir noch ein paar andere ins Liveshopping gehetzt haben wurde es aber auch nicht besser ;-). Vor allem ist nach wie vor der Markt viel zu klein. Und online-Märkte, die nach über 2 Jahren immer noch so eng sind, die werden nach meiner Erfahrung eben auch nichts mehr ...
Und ein Blick in Google Trends wäre sicher nie in der Lage, uns dazu zu bringen, uns heulend in die Ecke zu stellen.
Lustig: Alexa zeigt ein fast diametral anderes Bild .... was schon zeigt, wie ernst man sowas nehmen darf
Kommentiert von: Pate | 14. November 08 um 09:58 Uhr